
Zeitmanagement für Online-Phase
Die Aufgaben, welche im Kurs "Lernprozesse online gestalten" gestellt werden, sind vom zeitlichen Aufwand her durchaus machbar. Wie bereits mehrmals erwähnt, finde ich das Konzept des Kurses sehr gut. Immer wieder mal die gleichen Plattformen zu besuchen und dort eine kurze Aufgabe zu erledigen gibt mir Sicherheit und Routine im Umgang mit Online-Plattformen.
Eine eigentliche Strategie für ein Zeitmanagement habe ich eigentlich nicht entwickelt. Das Motto "Was du heute kannst besorgen, verschiebe lieber nicht auf Morgen" würde ich nicht unbedingt als Strategie bezeichnen, aber es funktioniert. So habe ich also einfach jeweils auf educanet nachgeschaut, ob eine Aufgabe für mich bereit liegt und sie dann gleich erledigt, falls ich Zeit dazu fand. Ansonsten wurde sie bei der nächstbesten Gelegenheit in Angriff genommen. Auf diese Weise wurden die Aufgaben für mich eigentlich nie zur Belastung.
Inhalte des Geschreibsel
Diese Arbeitsmethode hat aber einen entscheidenden Nachteil. Ich bin zwar immer à jours bei der Erledigung der Aufgabe, aber eben manchmal mit Betonung auf Erledigung. Meist schreibe ich einfach nieder, was mir spontan in den Sinn kommt. Ein eigentliches Überdenken, Skizzieren und Bearbeiten der Inhalte kommt zu kurz. Meist trage ich Ideen und Entwürfe mehrere Tage mit mir herum, bis ich sie dann in die schriftliche Form bringe. Bei einem Blog-Eintrag ist dies wohl eher nicht angesagt. Für mich stellt sich die Frage, was der Gewinn des Blog-Eintrags sein soll. Geht es darum, Gedanken spontan niederzuschreiben? Dann ist dies Form ok. Geht es darum, vertieft über ein Thema zu reflektieren? In diesem Fall ist die Form des Blog-Eintrags für mich zu mager.
Was ist ein Tagebuch?
In Klammer sei noch angefügt, dass ich schon mehrere Anläufe gestartet habe, ein Tagebuch zu schreiben, um meine Gedanken festzuhalten. Aber ich bin nie über die ersten paar Seiten hinausgekommen. Das Tagebuchschreiben liegt mir einfach nicht. Da schreibe ich schon viel lieber Liebesbriefe. Für die Schule ist dieses Instrument aber sicher ein taugliches Mittel, denn Zeitmanagement und inhaltliche Reflexionen über einen längeren Zeitabschnitt sind für die Schülerinnen und Schüler ein gutes Übungsfeld.
Minimale Anforderungen
Eigentlich hätte ich an meine Blogs höhere Erwartungen. Aber im Moment fehlt mir dazu wirklich die Zeit und vielleicht auch das Interesse. Ich habe mir aber vorgenommen, mich vermehrt mit dem Thema Blog auseinander zu setzen. Als erstes werde ich die noch ungenutzten Einstellungs- und Gestaltungsmöglichkeiten genauer anschauen. Dann werde ich mit den Deutschlehrkräften mögliche Inhalte für Blogs für Schülerinnen und Schüler suchen und die inhaltliche Anforderungen klären. Und dann steht wohl die Frage an, welche Plattform für die Blogs gewählt werden soll. Welche Plattformen sind wirklich Schülerinnen- und Schüler-gerecht? Hier wäre ich froh um Tipps am letzten Präsenztag.
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