
Ebene Kursteilnehmer:
Ich habe zwar noch nicht ganz alle Aufgaben erledigt, aber trotzdem doch schon einiges gelernt. Der Kurs ist so aufgebaut, dass ich immer wieder gezwungen werde, mich mit den diversen Plattformen auseinander zu setzen. So werden die einzelnen Schritte in technischer Hinsicht ganz allmählich zur Selbstverständlichkeit und ich könnte das Ganze ein wenig kreativer angehen. Ich finde den Kurs wie vormals schon betont sehr gut aufgebaut und werde dieses Konzept an meiner eigenen Schule übernehmen. Zur Abwechslung lieber mal in kurzen Zeiteinheiten arbeiten statt wochenendweise Leistungsnachweise zu schreiben.
Persönliche Ebene:
Sich immer wieder mit denselben Plattformen zu beschäftigen gibt mir Sicherheit. manchmal frage ich mich aber schon, warum ich am Donnerstag Abend einen Bloggeintrag schreibe, wo ich doch zu diesen Inhalten kaum etwas von allgemeinem Interesse zu bieten habe.
Ebene Lehrperson:
Als ICT-Verantwortlicher und Lehrer für Medienpädagogik bringt mir der Kurs bis jetzt viel im Bezug auf Fertigkeiten und Üben mit on-line-Plattformen.
Methodisch-didaktische Ebene:
Der Kurs ist, soweit ich es bis jetzt beurteilen kann, sehr gut aufgebaut. Wie bereits eingangs erwähnt, taugt das Konzept wohl auch an unserer Schule. Vielleicht könnte man die Aufträge einwenig differenzierter gestalten, sodass man sich bei der Erledigung eines Auftrags vermehrt mit den diversen Funktionen eines Programms auseinandersetzen muss. Jetzt schreibe ich beispielsweise den Bloggeintrag immer auf dieselbe Art.
Auf der didaktischen Ebene wünschte ich mir vermehrt eine Diskussion über den Sinn von online-Tätigkeiten von Lehrenden und Lernenden an einer Präsenzschule. Ein Argumentarium käme mir als ICT-Verantwortlicher sehr gelegen!
Inhaltliche Ebene:
Inhaltlich bin ich von den Aufgaben bis jetzt eher enttäuscht. Eigentlich schreibe ich nur in Kurzform nieder, was ich ohnehin schon denke oder weiss. Zudem habe ich noch keine Zeit gefunden, mich mit den Einträgen anderer KursteilnehmerInnen zu beschäftigen. Bis jetzt habe ich inhaltlich nichts dazugelernt.
Technische Ebene:
Das häufige Üben macht sicherer. Wegen Zeitmangel bleibt das technische Wissen aber eher oberflächlich. Vielleicht würde die intensivere Beschäftigung mit einer online-Plattform mehr bringen.
Soziale Ebene:
Ich habe das Gefühl, ich schreibe mir selber einen Blogg.Haha
Für mich bleibt die soziale Ebene bei online-Tätigkeiten nach wie vor auf der Strecke. Vielleicht ändert sich dies ja noch mit der Zeit.
Ps. Habe allerdings noch wenig geskypt und geforumt.
Frohe Weihnachten und ein arbeitsreiches neues Jahr!
Lieber Dieter
AntwortenLöschenDanke für deine Gedanken, die du mindestens noch für Jacqueline und mich aufschreibst. Das bringt meiner Meinung nach doch einiges. Wir können teilweise mitdenken, was bei dir so läuft. Etwas, das auch im normalen Präsenzunterricht gar nicht so häufig ist.
Es gibt uns die Möglichkeit auf deine Wünsche einzugehen und ist für uns eine weit sinnvollere Möglichkeit ECTS-Punkte zu verteilen, als wenn wir irgendeinen belanglosen Multiple-Choice Test machen würden.
Die Auseinandersetzung mit dem Blog läuft ja nicht nur auf der technischen Schiene, sondern eben auch auf der inhaltlichen und didaktischen, wie deine Überlegungen zeigen. Würden deine Schüler/innen so wie du es machst bloggen, könntest du sicher stolz sein.
Es ist dir auch jederzeit freigestellt ein bisschen mit dem Blog zu experimentieren und Bilder oder einen Videokommentar hochzuladen, wenn dir die Texte zu konventionell sind. Das geht mit einem Handy genügend gut.
Und noch schnelle zur inhaltlichen Diskussion, die wir ja mit der Diskussion zu eLearning angestossen haben. Wenn die Leute nicht wollen, braucht es sehr viel Druck (wie in der Schule auch) um sie zum Mittmachen zu zwingen.
Ich freue mich auf jeden Fall bereits auf den nächsten Präsenztag und die Auswertung.
dir auch einen schöne und nicht so arbeitsreiche Weihnachtszeit.
Herzlich Peter